Projekt Beschreibung

Maria-Hilf-Terrassen

Auf dem innerstädtischen Areal des ehemaligen Maria-Hilf-Krankenhaus entsteht ein neues Wohnviertel mit viel Grün. In einer öffentlichen städtebaulichen Entwurfswerkstatt konnte sich die Arbeitsgemeinschaft von Urban Agency, Karres + Brands sowie urbanization.dk mit ihren Ideen für das 4,4 ha große Areal durchsetzen.

Der Siegerentwurf sieht eine urbane Bebauung mit mehreren nach Süden ausgerichteten Terrassen und Aussichtspunkten im Wechselspiel zwischen Bebauung und Grünbestand vor. Die verkehrsberuhigte Aachener Straße verbindet das Quartier mit der Altstadt. Den Übergang schaffen Plätze und Baumzeilen. Serpentinartig angelegte barrierefreie Wege ziehen sich über den Hang quer durch das Areal.

Die Arbeitsgemeinschaft rund um das dänische Büro Urban Agency sieht Mönchengladbach als „Hügelstadt“ und entwirft das Modell eines Quartiers aus vielen ineinander verzahnten Blöcken, die sich an den Hang schmiegen und bis in die Altstadt reichen. Gärten mit Obstbäumen ergänzen die zum Teil öffentlich zugängliche Höfestruktur. Die verkehrsberuhigte Sandradstraße verbindet schließlich das Areal mit dem Alten Markt.

Dieser Entwurf dient als Grundlage für die Weiterqualifizierung des Areals. Einzelne Baufelder werden an Investoren vergeben. Dabei bleibt das teilweise denkmalgeschützte Gebäude an der Sandradstraße erhalten. Die Planer haben das Gebäude in ihre städtebaulichen Überlegungen für Wohnzwecke mit einbezogen.

Gehen Sie mit auf eine virtuelle Tour über die Maria-Hilf-Terrassen.