Für den ersten Bauabschnitt im nördöstlichen Teilbereich des geplanten Innenstadtquartiers „Maria-Hilf-Terrassen“ wurde jetzt ein Investor gefunden. Vermarktet wird das Areal im Auftrag der Stadt von der Entwicklungsgesellschaft der Stadt (EWMG). In einem zweistufigen Ausschreibungsverfahren konnte sich die Firma Schleiff Denkmalentwicklung GmbH & Co. KG mit ihren Plänen für das 4.663 Quadratmeter große Grundstück durchsetzen. Gefordert war, die denkmalgeschützten Kapelle und die übrigen als erhaltenswert erachteten Bestandsbauten durch einen architektonisch anspruchsvollen Anbau zu erweitern und für neue Nutzungen zugänglich zu machen. Dabei soll die ehemalige Kapelle des Maria-Hilf-Krankenhauses als öffentlich zugänglicher Ort der Begegnung erhalten bleiben.

„Wir wollen im Sinne der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt in zentraler Lage Wohnen für alle schaffen und den Innenstadtbereich stärken. Wir sind froh, dass wir mit Schleiff ein Unternehmen gefunden haben, das bei Bestandsbauten viel Erfahrung vorweisen kann. Diese Entscheidung hat Signalwirkung für die gesamte Entwicklung des Innenstadtquartiers“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. „Der Fokus der Ausschreibung lag mit 80 Prozent der Bewertung auf der Qualität des Konzepts“, erläutert Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung. „Die Maria-Hilf-Terrassen werden das Gesicht der Stadt nicht nur aufgrund der zentralen Lage auf Jahre prägen. Hier soll ein grünes, lebendiges und vielfältiges Quartier für alle Haushaltsgrößen, Einkommens- und Altersklassen entstehen.“ In der Ausschreibung waren daher neben einem gesunden Nutzungsmix auch architektonische und ökologische Exzellenz gefragt.

Die Pläne der Firma Schleiff sehen neben den bestehenden Büros und Arztpraxen – die Mietverträge werden übernommen – Flächen für unterschiedliche Wohnformen sowie eine dreizügige Kita vor. Die ehemalige Krankenhauskapelle soll als Veranstaltungsraum öffentlich zugänglich blieben. Der charakteristische Innenhofbereich wird im Sockelbereich der Kapelle geöffnet und mit dem Quartiersplatz durch eine hochwertige, neue Gestaltung verknüpft. Unmittelbar angrenzend ist eine Quartiersgarage geplant, die neben vier weiteren Tiefgaragen unter anderem eine nahezu autofreie Gestaltung des gesamten Quartiers „Maria-Hilf-Terrassen“ ermöglicht. Über Öffnungen in der Fassade soll sich das Denkmalensemble zum neuen Quartiersplatz öffnen.

Gemeinsam mit der Verwaltung arbeitet die EWMG aktuell an einem Vermarktungskonzept für die Neubaugrundstücke. Auch hier sind Vielfalt und Qualität gefragt. Noch in diesem Jahr will die EWMG die ersten Baufelder an den Markt bringen. „Wir werden die einzelnen Flächen unterschiedlichen Vergabeverfahren zuweisen, um eine gesunde soziale, architektonische und ökonomische Durchmischung sicherzustellen“, so Bonin.

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