20 Jahre EWMG: Wir feiern Jubiläum!

Im Jubiläumsjahr blicken wir zurück, aber auch nach vorne. Begleiten Sie uns dabei in 2022 und in den nächsten 20 Jahren – für ein lebenswertes Mönchengladbach. Auf dieser Seite bündeln wir die Kommunikation unseres 20-jährigen Firmenjubiläums. Sie wird sich also im Laufe des Jahres mit spannenden Infos und Aktionen füllen. Seien Sie gespannt und schauen gerne immer mal wieder vorbei.

Unsere Historie

Am 1. Januar 2002 wurde die EWMG entsprechend eines Ratsentscheids vom September 2001 gegründet. Als eigenständige GmbH sollte sie losgelöst von den Zwängen des städtischen Haushalts am Immobilienmarkt agieren – so der politische Wille. In der EWMG ging die damalige Nord-Südpark Entwicklungsgesellschaft auf.

Von 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gründungsjahr ist die EWMG-Belegschaft auf inzwischen über 50 angewachsen. Auch das Aufgabenportfolio hat sich erweitert. Beschränkte sich die Arbeit in den Anfangsjahren auf die klassische Entwicklung von Gewerbeflächen und Baugebiete, kam später der Ankauf und der Betrieb von Gebäuden hinzu. Bis heute sind die Mieteinnahmen aus Immobilien wie dem Vitus-Center eine wichtige stabilisierende wirtschaftliche Säule für die EWMG.

In einer dritten Phase sind seit einigen Jahren vermehrt Hochbauprojekte hinzugekommen. So baut die EWMG beispielsweise das neue Bahnhofsgebäude in Rheydt und nachhaltige Kitas in Holzbauweise. Zudem ist die EWMG Mehrheitseignerin der Wirtschaftsförderung, die in diesem ihr 25-jähriges Jubiläum feiert, des Flughafens Mönchengladbach und der beiden städtischen Parkgesellschaften PPG Nordpark GmbH und ParkenMG GmbH.

Noch heute gibt die EWMG Menschen ein Zuhause und Mönchengladbach ein neues Gesicht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit Herzblut daran, den Boden für die Zukunft der Stadt zu bereiten. Sie setzen Akzente für vielfältigen Wohnraum, ein modernes Stadtbild und nachhaltige Entwicklungen in Mönchengladbach. Die EWMG leistet so ihren Beitrag dazu, dass die Stadt am Niederrhein ihr Image in den letzten Jahren deutlich verbessern konnte. Agil, innovativ, eine Investition wert – so sehen es Projektentwickler aus dem In- und Ausland. Es bewegt sich viel in Mönchengladbach.

Zu unserem 20-jährigen Bestehen hat Dr. Ulrich Schückhaus als Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung zusammengefasst, was die EWMG in Mönchengladbach in der Vergangenheit bewegt hat und was sie aktuell sowie künftig für eine lebenswerte Stadt realisieren will. Mehr zu Highlight-Projekten, Aufgaben und Co. im Statement.

20 Jahre Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach – ein Grund zum Feiern, findet auch Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin, der gleichzeitig EWMG-Geschäftsführer ist. Woran wir gemeinsam für die Stadt Mönchengladbach arbeiten, hört ihr im Statement.

Im Jubiläumsjahr der EWMG feiert Janann Safi, Vorsitzender des EWMG-Aufsichtsrats, mit und spricht im Statement über unser Wirken der letzten 20 Jahre und unseren Auftrag für die Zukunft der Stadt Mönchengladbach. Mehr dazu erfahrt ihr im Video.

Ein Areal, mit dem die Mönchengladbacher Vieles verbindet, ist im Wandel. Wo früher das Maria-Hilf-Krankenhaus war, entsteht ein neues Wohnviertel: die Maria-Hilf-Terrassen.

Die Abbrucharbeiten auf dem ehemaligen Klinikgelände sind abgeschlossen. Dabei blieben teilweise unter Denkmalschutz stehende Gebäudeteile erhalten. 32.000 Tonnen Beton- und Bauschutt, ca. 500 Tonnen Stahl und Metalle, 500 Tonnen Altholz und 600 Tonnen Baumischabfälle mussten weichen – eine Herkulesaufgabe.

Die EWMG vermarktet das Areal im Auftrag der Stadt. Für den ersten Bauabschnitt im nordöstlichen Teilbereich hat sich die Firma Schleiff Denkmalentwicklung GmbH & Co. KG mit ihren Plänen als Investor durchgesetzt. Die denkmalgeschützten Bestandsbauten werden architektonisch erweitert. Hier werden auf rund 4.700 Quadratmetern unterschiedliche Wohnformen sowie eine dreizügige Kita realisiert. Als Veranstaltungsraum öffentlich zugänglich bleiben soll die ehemalige Krankenhauskapelle.

Das Vermarktungskonzept für die Neubaugrundstücke ist in Arbeit. Dabei werden die Flächen über verschiedene Verfahren an unterschiedliche Bauherren und Investoren vergeben, um eine gesunde soziale, architektonische und ökonomische Durchmischung sicherzustellen. Insgesamt umfassen die Maria-Hilf-Terrassen ca. 350 Wohneinheiten in Apartments, Stadthäusern, Eigentums- und Mietwohnungen, gefördertem Wohnraum und Flächen für Baugruppen.

Grundlage ist der Siegerentwurf der Arbeitsgemeinschaft Urban Agency, Karres + Brands, urbanization.dk, der sich 2017 in einer einwöchigen Entwurfswerkstatt durchsetzen konnte. Die Idee: Im Herzen der Stadt entsteht ein grüner urbaner Raum, wo es sich gemeinsam gut leben lässt – autoarm, barrierefrei und ideal angebunden an das Gladbacher Geschäftszentrum.

Siegerentwurf: © Stadt Mönchengladbach/Urban Agency

Die erhalten gebliebenen Terrassen der Nord- und Südkurve sowie der Haupttribüne des ehemaligen Bökelbergstadions lassen nicht vergessen, welch besonderer Ort voller Fußballgeschichte es ist, der das heutige Wohnquartier „Am Bökelberg“ so einzigartig macht.

Im Jahr 2004 ist das letzte Bundesligator im Bökelbergstadion gefallen, der neue Borussia-Park war im Nordpark fertiggestellt, 2006 konnten die Abrissarbeiten abgeschlossen werden. Die Stadt Mönchengladbach hat das neue Quartier erschlossen, dessen Grundstücke die EWMG vermarktet hat.

Beim Spazieren über die öffentlichen Grünzüge kann man hier in Erinnerung an glorreiche Fußballzeiten schwelgen. Seit 2019 krönt das Bökelberg Denkmal (Bökelstraße 169) den legendären Platz mit u. a. kleinem Flutlichtmast und Anzeigetafel, von der stets ein „1:0 für Borussia“ strahlt.

Foto Bökelbergstadion: IMAGO / Kolvenbach

Mönchengladbach ist Hockey-Hauptstadt. Im Jahr 2005 ist im Nordpark Europas größtes Hockeystadion fertiggestellt worden – ein Aushängeschild für den Hockey-Sport und die Vitusstadt. Mit diesem Neubau wurden ideale Bedingungen für Sportlerinnen und Sportler sowie 9.000 Fans (durch mobile Tribünen sogar erweiterbar) geschaffen.

Das erste Highlight folgte prompt: Der HockeyPark war Austragungsort für die Feldhockey-WM der Herren 2006, wo das deutsche Team den Titel holte. Noch im selben Jahr hat der Deutsche Hockey-Bund seinen Geschäftssitz nach Mönchengladbach verlegt.

Als Eigentümerin machte die EWMG den Platz 2019 fit für die neue internationale Liga, die FIH Hockey Pro League. Seitdem kann den deutschen Damen- und Herren-Hockey-Nationalmannschaften regelmäßig bei internationalen (Qualifikations-)Spielen auf blauem, statt grünem Rasen zugejubelt werden.

Auch in Zukunft investieren wir: Mit dem neuen nationalen Hockey-Leistungszentrum und einem Sporthotel am Hockeystadion werden Akzente gesetzt.

Nicht zuletzt ist der HockeyPark auch Veranstaltungsstätte – bekannt als SparkassenPark, in dem musikalische Größen ihr Bestes geben. Somit spielt das Stadion auch kulturell in der ersten Liga. Ein Ort, an dem Erinnerungen entstehen.

Das neue Tor zu Rheydt: Als zentraler Baustein der Stadtentwicklung wird im Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt das Bahnhofsgebäude neugestaltet.

Nachdem 2016 die Stadt Mönchengladbach das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs Rheydt mit einer Bruttogrundfläche von 4.000 – 5.000 m2 von der Deutschen Bahn erworben hat, konnte dieses bereits zurückgebaut werden.

Bis 2024 baut die EWMG hier nach den Plänen von BRINGSARCHITEKTEN ein stadtbildprägendes, funktionales und nachhaltiges neues Bahnhofsgebäude mit Flächen für Handel, Dienstleistungen sowie eine moderne Polizeiwache.

Der Hauptbahnhof Rheydt wird damit ein lebendiger und durch die Polizeistation am Platz auch sicherer Aufenthaltsort für Reisende, Pendlerinnen und Pendler sowie Einwohnerinnen und Einwohner sein.

Der dreigeschossige Neubau erhält in der Mitte einen Durchgang zu den Gleisen und der zentralen Bahnhofshalle, wodurch dieser Hauptbahnhof barrierefrei wird. Ein hochwertiger, teilweise begrünter Innenhof verspricht hohe Aufenthaltsqualität.

Begonnen werden soll mit dem Neubau Mitte 2022, sodass Fertigstellung und Bezug im Frühjahr 2024 erfolgen können. Eine städtische Entwicklung, die auf den gesamten Stadtteil ausstrahlt und Rheydt langfristig stärkt.

Siegerentwurf: © BRINGSARCHITEKTEN

Mein außergewöhnlichstes Erlebnis im Zusammenhang mit der EWMG war
die Ratssitzung, in der die Gründung der EWMG beschlossen wurde.

Die aktuelle Entwicklung des Wohnstandorts Mönchengladbach schätze ich wie folgt ein:
Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum, mehr Grundstücke für junge Familien und die Ansiedlungen neuer Betriebe verschiedener Branchen.

Die Hauptaufgabe der EWMG sehe ich zukünftig darin,
Grundstücke anzukaufen, zu entwickeln und an den Markt zu bringen.

Für die nächsten 20 Jahre wünsche ich der EWMG,
eine glückliche Hand bei der weiteren Entwicklung unserer Stadt und viel Erfolg.


Mein außergewöhnlichstes Erlebnis im Zusammenhang mit der EWMG war
der Erwerb der Karstadt-Immobilie in Rheydt gegen teilweise heftigen politischen Widerstand. Die vielen Verhandlungsrunden und die Überzeugungsarbeit haben sich gelohnt, denn wir konnten 2015 die damals bereits drohende Schließung der Filiale verhindern und haben die Immobilie mit dem Shopping-Center im Basement bis heute auf solide wirtschaftliche Füße gestellt.

Die aktuelle Entwicklung des Wohnstandorts Mönchengladbach schätze ich wie folgt ein:
Durch die gute Kooperation von städtischen und privatwirtschaftlichen Akteuren geht der – qualitative und bezahlbare – Wohnungsbau gut voran; revitalisierte Brachflächen werten zudem das Stadtbild auf. Lediglich die Nutzung und Instandsetzung von Bestandsflächen ist noch ausbaufähig. Hier sind die Wohnungsbaugesellschaften gefragt.

Die Hauptaufgabe der EWMG sehe ich zukünftig darin,
als Planungs- und Entwicklungsgesellschaft für die Gesamtstadt zu fungieren und als Holding alle städtischen Wohnungsbaugesellschaften unter sich zusammenzuführen. Der EWMG sollte hier eine strategische Schlüsselrolle zukommen.

Für die nächsten 20 Jahre wünsche ich der EWMG,
dass sie das Vertrauen und die planerische Freiheit erhält, um ohne politische Fesseln am Markt zu agieren und so den Wohnstandort Mönchengladbach zukunftsweisend entwickeln zu können.

Bildquellen: privat