Das neue hochwertige und vielfältige Baugebiet in Venn nimmt Formen an. Nachdem die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) das Areal zwischen Stationsweg und Grottenweg gemeinsam für die Stadt und die Kirchengemeinde im Juni 2021 erneut ausgeschrieben hatte, steht der Siegerentwurf nun fest. Auf Basis des Votums einer Fachjury mit politischer Beteiligung haben sich EWMG-Aufsichtsrat und Stadtrat für den Entwurf des Bieters LANGEN MassivHaus GmbH & Co. KG auf Grundlage der Planung von BringsArchitekten ausgesprochen.

Auf rund 8.000 Quadratmeter entstehen in Mönchengladbach-Venn gemäß städtebaulichem Konzept vier Doppelhaushälften, vier Einfamilienhäuser und drei Mehrfamilienhäuser, die sich um einen zentralen Quartiersplatz gruppieren. Zwei der drei Mehrfamilienhäuser bestehen aus jeweils fünf freifinanzierten Eigentums-wohnungen; das dritte Mehrfamilienhaus soll mit sechs geförderten Mietwohnungen errichtet werden. Insgesamt finden so 26 Familien bzw. Wohngemeinschaften eine neue Heimat.

Das Votum für die LANGEN MassivHaus GmbH & Co. KG war eindeutig. In dem einstufigen Wettbewerbsverfahren konnte sie sich gegen vier Konkurrenten durchsetzen – sowohl hinsichtlich der Entwurfsqualität als auch in Bezug auf den gebotenen Kaufpreis, der zu 50 Prozent in die Bewertung eingeflossen ist. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis für das Baugebiet“, freut sich Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung. „Wir können hier Angebote für unterschiedliche Bürgergruppen machen, inklusive gefördertem Wohnraum. Damit sorgen wir für eine gesunde soziale Vielfalt.“

Der Siegerentwurf überzeugte mit „einem städtebaulich tragfähigen Ensemble, homogenen Bautypen in Anordnung, Material und Struktur sowie einer einheitlichen Form-, Farb- und Materialsprache“, erläutert Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Auch ökologisch setze der Erstplatzierte unter anderem mit extensiv begrünten Dächern ein Zeichen. „Als Stadt zahlen wir zudem auf die Leitlinien des Handlungskonzeptes Wohnen ein, die das Schaffen von qualitativ hochwertigem Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen vorsehen.“

So geht’s weiter: Nach dem Abschluss der Kaufverträge mit der Stadt und der Kirchengemeinde St. Maria Empfängnis muss der Investor zeitnah einen Bauantrag stellen. Hier gelten die Festsetzungen im Bebauungsplan 778/N sowie die Vorgaben und Pflichten des zugehörigen städtebaulichen Vertrags – Teil 1. Nach dessen Genehmigung kann mit dem Bau bzw. der Vermarktung der einzelnen Baugrundstücke begonnen werden.

Investor: LANGEN MassivHaus GmbH & Co. KG | Architektur: BringsArchitekten | Visualisierung: 3D-Bilderfabrik

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Christina Schnoklake
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