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City Ost wird zur Seestadt mg+

Auf der Immobilienmesse MIPIM hat Catella Project Management zur offiziellen Bekanntgabe des neuen Projektnamens für das Areal der City-Ost eingeladen. Mit dabei: Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der EWMG - Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach, die das Projekt maßgeblich vorangetrieben hat. Vor der malerischen Kulisse der Côte d'Azur enthüllte Oberbürgermeister Wilhelm Reiners das neue symbolische Ortsschild „Seestadt mg+“.

Der Ort ist mit Bedacht gewählt, denn auf der MIPIM wurde im Vorjahr um internationales Know-how und Kapital für das Entwicklungsareal geworben. Heute lässt sich festhalten, dass Mönchengladbach auf der europäischen Bühne der großen „Player“ angekommen ist, wo sich bislang nur Metropolen wie München, Hamburg oder Düsseldorf richtig Gehör verschaffen konnten. Zwischenzeitlich ist Catella als Sieger aus der europaweiten Ausschreibung hervorgegangen und startet die Entwicklung des etwa 14 Hektar großen Areals mit einem Baupotential von 200.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche für Wohnen, Büro und Dienstleistung.

Dass auf die nüchterne Bezeichnung „City-Ost“ nunmehr die „Seestadt mg+“  folgt, hat seinen Grund. Künftig wird das neue urbane Quartier am Hauptbahnhof als Alleinstellungsmerkmal einen See erhalten, der zum Verweilen und Entspannen einlädt und ein hohes Maß an zusätzlicher Aufenthaltsqualität bietet. Der zweite Teil der Namensgebung bezieht sich auf die Stadtentwicklungsstrategie „mg+ Wachsende Stadt“. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners sieht darin eine weitere Bestätigung des Aufwärtstrends: „Insgesamt steht Seestadt mg+ für ‚Vielfalt für alle‘“. Es sei ein neues Stück Mönchengladbach mit vielen neuen Wohnungen, Büros, Dienstleistungen und ganz viel Lebensraum für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.

 

 

„Im Herzen von Mönchengladbach wird aus der heutigen Brachfläche ein urbaner Ort mit unterschiedlichen Nutzungen“, freut sich Dr. Gregor Bonin, Technischer Beigeordneter der Stadt, der insbesondere auf die neue Grünzugverbindung, die autofreien Freiflächen und das hohe Maß an Aufenthaltsqualität verweist. Hier entstehen Büros, Räumlichkeiten für Dienstleister, für Freizeit und Erholung, Gastronomie und etwa 1.500 bezahlbare und attraktive Wohnungen für alle Nachfragegruppen. Rund eine halbe Milliarde Euro umfasst das Investitionsvolumen des gesamten Areals. Dafür hat der Rat am 15. Februar das Bebauungsplanverfahren gestartet.

„Dieses Jahr möchten wir bereits die Bagger auf dem Areal sehen“ betont Klaus Franken, CEO von Catella Project Management. „Wir würden es sehr begrüßen, wenn das Areal bereits zeitnah geöffnet wird, damit die Bürgerinnen und Bürger diesen Teil der Stadt wieder für sich in Anspruch nehmen können. Ich kann mir vorstellen, dass dort in Kürze Jogger oder Radfahren zu sehen sein werden.“ Mit Interimsnutzungen hat Catella gute Erfahrungen gesammelt und plant auch in Mönchengladbach innovative  Konzepte aus dem Bereich Kultur & Musik einzubringen. „Eröffnen wir doch schon mal die spätere Strandbar; im Liegestuhl lässt sich gut von der künftigen Seestadt mg+ träumen.“

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