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Bühne frei für das TiN

Auf der Aufsichtsratssitzung am vergangenen Dienstag präsentierte die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) eine Lösung für das Theater im Nordpark (TiN). Darin sind sowohl die Bedenken von Borussia bezüglich ausreichender Parkplätze bei Heimspielen, als auch die Interessen von Michael Hilgers, Geschäftsführer der HockeyPark Betriebs GmbH & Co. KG, berücksichtigt. Er möchte das TiN langfristig als weiteren Standort für Konzerte und Events nutzen, gleichzeitig das Veranstaltungs-portfolio erweitern und eine neue Indoor-Veranstaltungsstätte in NRW etablieren.

Hilgers will das TiN zu einer zeitgemäßen Spielstätte für bis zu 3.000 Besucher entwickeln und dazu kurz- und mittelfristig erhebliche Investitionen tätigen. Dafür wird mit der HockeyPark Betriebs GmbH ein langfristiger Pachtvertrag für rund 4.000 m2 im Erdgeschoss des TiN abgeschlossen. Der Vertrag läuft über zehn Jahre mit einer Verlängerungsoption von zweimal fünf Jahren. EWMG-Aufsichtsrats-vorsitzender Horst Peter Vennen und Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zeigten sich erfreut über die langfristige Perspektive für die zuletzt als Flüchtlingsunterbringung genutzte Immobilie.

HockeyPark Betriebs GmbH & Co. KG wird zudem eine Kaufoption nach zehn Jahren eingeräumt. Für den Fall, dass  das Objekt anschließend an Dritte weiterveräußert wird, behält die EWMG das Rückkaufsrecht. „Wir wollen sicherstellen, dass der Standort als Veranstaltungsstätte in Mönchengladbach erhalten bleibt“, erläutert Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung.

Die Parkplatzsituation auf dem Gelände wird durch den Bau eines neuen Parkplatzes (P9) mit 500 Stellplätzen entspannt, der exklusiv für Besucher des TiN vorgehalten wird. Der Mieter des TiN zahlt eine entsprechende Pacht für die Stellplätze. In der übrigen Zeit kann die PPG Nordpark GmbH den Parkplatz bewirtschaften, beispielsweise an Borussia-Spieltagen. Damit sind die Belange des Fußballvereins berücksichtigt; Borussia hat seine Kaufoption zurückgezogen. Schückhaus freut sich, dass „eine Lösung gefunden wurde, die allen Seiten gerecht wird“.

 

Pressekontakt:

EWMG - Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH
Christina Schnoklake
Telefon +49 (0) 2161 4664 203
Mobil:  +49 (0)   163 5885 203
E-Mail: c.schnoklake@ewmg.de

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